500 SPORTLERINNEN UND SPORTLER SIND IN BAD WILDUNGEN AM START

Vom 14.-22. Novemver 2015 wird die nordhessische Kurstadt Bad Wildungen bereits zum elften Male in Folge zur Metropole aller Billardspielerinnen- und spieler sowie deren Fans und Familien.An neun Turniertagen werden rund 500 verschiedene Teilnehmer/innen insgesamt 40 neue Deutsche Meister ermitteln. Damit ist Deutschland weltweit eines der ganz wenigen Länder, welches eine solche Billard Mammut-Veranstaltung unter einem Dach gemeinsam ausrichtet. Für Billard-Fans wird also wahrlich etwas geboten. Von traditionellen Karambol- und Kegel-Wettbewerben bis hin zu in der Neuzeit an Popularität gewonnenen Snooker und Pool-Billard. An insgesamt 31 Tischen werden die Athleten in der Wandelhalle um die begehrten Medaillen kämpfen.  

Pool-Billard:
Besondere Freude wird bei den interessierten Zuschauern aufkommen, wenn sie das diesjährige Teilnehmerfeld der Herren begutachten. Zahlreiche Europameister tummeln sich in den einzelnen Teilnehmerfeldern der verschiedenen Disziplinen. 
Stellvertretend sei hier Oliver Ortmann (BC Hamburg) genannt, der jüngst in die amerikanische Hall of Fame berufen wurde. Interessant wird zudem sein, wie sich die Titelverteidiger Sascha Tege (Babelsberg), Sebastian Staab (PBC Altstadt), Sascha Jülichmanns (PBC Neuwerk) und der Dachauer Sebastian Ludwig schlagen werden. 
Bei den Damen gehen Ina Kaplan (BC Siegtal) und Vivien Schade vom BC Bergedorf als Topfavoritinnen ins Rennen. Eine ganz heiße Medaillenkandidatin ist aber auch die Bielefelderin Melanie Süßenguth – und das nicht erst seit November 2014, als sie mit ihrem DM-Titel im 8-Ball ihren Durchbruch schaffte. Mit Kristina Schagan (BC Oberhausen), Kristina Grim (PBC Dreieich), Simone Künzl (BSV Dachau) und Veronika Ivanovskaia aus Berlin gibt es aber noch weitere heiße Medaillenkandidatinnen. 
Während bei den Ladies alle Augen auf die Europameisterinnen Susanne Wessel (PBC Castrop) und Karin Michl vom BV Fortuna Straubing gerichtet sind, gilt dies bei den Senioren unter anderem für Reiner Wirsbitzki (PBC Berrenrath), Steffen Gross aus Bad Saulgau und den Aachener Dirk Stenten. Jahr für Jahr rücken hier aber altersbedingt Spieler nach, denen durchaus der Griff nach den Sternen zuzutrauen ist. Hier seien mit Martin Steinlage (PBC Neuwerk) und Sascha Zinowsky (BC 73 Pfeffenhausen) stellvertretend nur  zwei Namen genannt.

Snooker:
Für die insgesamt vierzig Snooker-Sportler im Herrenfeld gilt es, den Nachfolger von Titelverteidiger Roman Dietzel zu finden. Der Essener will dabei natürlich ein gehöriges Wörtchen mitreden. Verzichten müssen die Fans in diesem Jahr leider auf Lukas Kleckers (ebenfalls Essen), dessen Profi-Pläne einen Start auch diesmal unmöglich machen. 
Ein ehemaliger Profi findet sich aber trotzdem in dem erlesenen Feld. Patrick Einsle von der TSG Heilbronn tummelte sich einst auf der Main Tour und geht neben Dietzel sicherlich als Top-Favorit ins Rennen. Mit Sascha Breuer, Felix Frede (beide Hannover) sowie Sascha Lippe (Mayen-Koblenz) seien nur drei weitere Sportler genannt, die unbedingt mit einer Medaille um den Hals aus Nordhessen zurückkehren wollen. 
Der Damen-Wettbewerb leidet etwas an der parallel stattfindenden Amateur-Weltmeisterschaft. Titelverteidigerin Diana Stateczny vom BSV Wuppertal sucht man in Bad Wildungen genauso vergeblich wie die Pforzheimerin Jennifer Zehentner. Ebenfalls fehlen wird voraussichtlich Diana Schuler aus dem Saarland, die mittlerweile in England beheimatet ist. 
So steht Stefanie Teschner aus Magdeburg in der Favoritenposition. Ramona Kirchner (Lechbruck) und Yvonne Kampmann vom SB Horst sollten ebenso eine Medaille gewinnen können.
Kann man Mario Burot entthronen, lautet die Frage bei den Senioren. In den vergangenen Jahren stand der Berliner ganz oben auf dem Treppchen und auch diesmal hat der Hauptstädter Pläne, Bad Wildungen als neuerlicher Champion zu verlassen. Verhindern wollen dies wohl in allererster Linie Frank Schröder (Karlsruhe) und der Rüsselsheimer Olaf Thode.

Karambol:
Spektakuläre Stöße und spannende Matches verspricht auch dieses Jahr der Wettbewerb der Artistique-Sportler. Interessant wird vor allen Dingen sein, ob Abonnement-Sieger Thomas Ahrens aus Hannover in diesem Jahr wieder ganz oben stehen wird. Die bisherigen Saisonleistungen haben gezeigt, dass der Niedersachse voll auf der Höhe ist. Die Goldmedaille ist sein erklärtes Ziel. Oben auf dem Treppchen will aber auch der ehemalige Vize-Weltmeister Bernd Singer (Ingolstadt) stehen. 
Auf dem großen Billard – insgesamt stehen deren vier zur Verfügung – werden weitere sechs neue Deutsche Meister gekürt. Am meisten Aufmerksamkeit erfahren hierbei die Dreiband-Sportler, die mit Christian Rudolph (Bottroper BA) den Goldmedaillengewinner aus 2012 und 2015 stellen. Das ewige Duell gegen Martin Horn (Bergisch Gladbach) wird auch in diesem Jahr leider nicht zustande kommen. Deutschlands Nummer eins wird nicht an den Start gehen.  
Weitere sieben Deutsche Meister werden parallel auf den kleinen Turnierbillards ermittelt. Über Freie Partie der Damen und Herren, werden die Sieger im Cadre, Einband und Dreiband gekürt.
 
Billard-Kegeln:
In der Disziplin BK2 100 gibt es bei den Herren in diesem Jahr keinen Topfavoriten. Nach der Einführung des indirekten Zweikampfs ist es noch keinem gelungen, seinen Titel in Bad Wildungen zu verteidigen. Im vergangenen Jahr stand Jens Hille aus Neugersdorf ganz oben auf dem Treppchen, wobei man ihn in diesem Jahr vergeblich in der Starterliste sucht. Vielleicht ist ja damit der Weg frei für junge Nachwuchsspieler wie Johannes Adelt  oder Michel Peters (beide Neuruppin).  
Weitere Medaillen werden zudem bei den Damen BK2 100 mit Jeanette Schultz (SV Müglitztal) und in der Herren-Disziplin BK 2kombi vergeben. Max Gabel aus Neuruppin ist hier einiges zuzutrauen.
Ohne Titelverteidiger Thomas Hähne vom Langener BC muss der diesjährige 5 Kegel-Wettbewerb auskommen. Mit am Start ist dafür aber Sven Petzke aus Dresden. Der Nationalspieler präsentiert sich derzeit in Topform und wird im Rennen um Gold ein gehöriges Wörtchen mitreden wollen. Ein Blick lohnt auf jeden Fall auch auf die Nachwuchs-Asse Max Gabel (Neuruppin), Christopher Schock (Friesacker BC) und Petzkes Teamkollege Eric Baldermann (SV Dresden-Reick). 
Der Wettbewerb Biathlon wird seit nunmehr vier Jahren in einem neuen Modus gespielt. Der Mix aus Dreiband und 5 Kegel sieht nun keine Disziplin mehr im Vorteil. Mit den größten Medaillenhoffnungen in die Tage von Bad Wildungen geht der Sieger aus 2014, Sven Petzke aus Dresden.
Markus Nehring aus Krefeld, der im vergangenen Jahr Silber gewinnen konnte, will seinen ärgsten Widersacher natürlich auch diesmal nach besten Kräften bekämpfen.
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